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Inklusive Schulsysteme simulieren – Eine Chance für politische Entscheidungsfindung?

Inklusive Schulsysteme simulieren – Eine Chance für politische Entscheidungsfindung?

Inklusive Schulsysteme simulieren – Eine Chance für politische Entscheidungsfindung? - Dr. Nikola Ebenbeck (TU München)

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Schulentwicklung und Unterrichtsforschung aus Perspektive einer inklusiven Pädagogik"

Dienstag, 09.06.2026
Zoom, 14:15-15:45 Uhr

https://hu-berlin.zoom-x.de/j/65609288002?pwd=wtxA1NZeGQ7MNnj7GrWmtTjC7JIFab.1

Die Entwicklung inklusiver Schulsysteme wird häufig als pädagogische Aufgabe verstanden, erfordert jedoch tiefgreifende strukturelle Veränderungen auf Systemebene. Der Beitrag zeigt, wie simulationsbasierte Ansätze genutzt werden können, um Prozesse inklusiver Schulentwicklung datenbasiert zu analysieren und zu gestalten. Anhand schulstatistischer und räumlicher Daten werden verschiedene Szenarien, etwa der Abbau von Förderschulstrukturen oder alternative Modelle der Ressourcenzuweisung, modelliert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Teilhabe, Erreichbarkeit und Verteilungsgerechtigkeit untersucht. Simulationen eröffnen damit die Möglichkeit, schulische Entwicklungsprozesse auf Systemebene nicht nur retrospektiv zu bewerten, sondern vorausschauend zu gestalten und bildungspolitische Entscheidungen evidenzbasiert zu unterstützen. Zugleich diskutiert der Beitrag Potenziale und Grenzen dieses Ansatzes im Kontext inklusiver Schulentwicklung.

Weitere Gastvorträge finden Sie im Flyer.