Aktuelles

Folge #2 der zweiten Staffel "Inklusionsfragen" ist erschienen

Staffel 2: Folge #2 Aufklären, Appellieren, Fürsprechen. Behinderungskonstruktionen auch in Zeiten von Inklusion?!
Ellen Brodesser im Gespräch mit Stefanie Müller

Die Inklusionsforschung ist verbunden mit Fragen nach der Beachtung von speziellen Bedürfnislagen von Menschen und der Auflösung von Kategorien, die deren Angehörige stigmatisieren und diskriminieren können. Auch das Verhältnis der spezifischen Fachgebiete der Sonderpädagogik zur Allgemeinen Pädagogik und zu den Erziehungswissenschaften ist in dieses Spannungsfeld eingebettet. Mit Aufklären, Appellieren und Fürsprechen benennt Dr.in Stefanie Müller in ihrer Forschung die Aufgaben, die sie als charakteristisch für die Geistigbehindertenpädagogik als Subdisziplin der Sonderpädagogik herausarbeitet. Im Kontext einer „Pädagogik der Verbesonderung“ diskutiert sie, wie sich die Geistigbehindertenpädagogik über einen Personenkreis legitimiert, deren Marginalisierung sie verhindern möchte. Mit Blick auf Inklusion als Zielperspektive hören Sie in dem Interview, ob sich die Geistigbehindertenpädagogik nicht selbst abschaffen müsste, um den Weg zu bahnen, die eigenen Ziele zu erreichen. Stefanie Müller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist im Gespräch mit Ellen Brodesser, Mitherausgeberin des Podcast, ebenfalls von der Humboldt-Universität. (EVT: 22.06.2026)

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Schul(system)entwicklung – Einblicke in die Bund-Länder-Initiative Schule macht stark und das Startchancenprogramm - Dr. Marie Baesch (Deutsches Institut für pädagogische Forschung)

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Schulentwicklung und Unterrichtsforschung aus Perspektive einer inklusiven Pädagogik"

Dienstag, 30.06.2026
Zoom, 14:15 - 15:45 Uhr

https://hu-berlin.zoom-x.de/j/68991570145?pwd=BVrEAYcb5vOLiZNMybshBNIpXXRZyR.1

„Es ist das größte und langfristigste Bildungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland […].“ Mit diesen Worten wird das Startchancenprogramm auf der Seite des BMBFSFJ angekündigt. Es begann im Jahr 2024 hat eine Laufzeit von zehn Jahren und adressiert insgesamt 4 000 Schulen, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Ebenso wie die Bund-Länder-Initiative Schule macht stark (SchuMaS), ein Programm, das von 2020 bis Ende 2025 durchgeführt wurde und 200 Schulen einbezogen hat, soll es zu einem Abbau von Bildungsungleichheit beitragen.

In meinem Vortrag möchte ich Ihnen diese beiden Programme bezüglich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorstellen und Sie im Anschluss zu einer Diskussion einladen.

Weitere Infos finden Sie im Flyer.

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Demokratische Schulentwicklung in Zeiten antidemokratischer Entwicklungen - Udo Dannemann (Universität Potsdam)

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Schulentwicklung und Unterrichtsforschung aus Perspektive einer inklusiven Pädagogik"

Dienstag, 23.06.2026
Zoom, 14:15 - 15:45 Uhr

https://hu-berlin.zoom-x.de/j/65709374135?pwd=fz4ne5XkaqljG84HWDAU0YR1TZwidO.1

Im Vortrag wird anhand des Modellprojektes "Starke Lehrer*innen - starke Schüler*innen" dargelegt, wie Lehrkräfte antidemokratischen Entwicklungen wahrnehmen und wie Schulen diesen langfristig und nachhaltig begegnen können – gestützt auf empirische Forschung und praxisnahe Fallstudien.

Weitere Gastvorträge finden Sie im Flyer.

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Inklusive Schulsysteme simulieren – Eine Chance für politische Entscheidungsfindung?

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Schulentwicklung und Unterrichtsforschung aus Perspektive einer inklusiven Pädagogik"

Dienstag, 09.06.2026
Zoom, 14:15-15:45 Uhr

https://hu-berlin.zoom-x.de/j/65609288002?pwd=wtxA1NZeGQ7MNnj7GrWmtTjC7JIFab.1

Die Entwicklung inklusiver Schulsysteme wird häufig als pädagogische Aufgabe verstanden, erfordert jedoch tiefgreifende strukturelle Veränderungen auf Systemebene. Der Beitrag zeigt, wie simulationsbasierte Ansätze genutzt werden können, um Prozesse inklusiver Schulentwicklung datenbasiert zu analysieren und zu gestalten. Anhand schulstatistischer und räumlicher Daten werden verschiedene Szenarien, etwa der Abbau von Förderschulstrukturen oder alternative Modelle der Ressourcenzuweisung, modelliert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Teilhabe, Erreichbarkeit und Verteilungsgerechtigkeit untersucht. Simulationen eröffnen damit die Möglichkeit, schulische Entwicklungsprozesse auf Systemebene nicht nur retrospektiv zu bewerten, sondern vorausschauend zu gestalten und bildungspolitische Entscheidungen evidenzbasiert zu unterstützen. Zugleich diskutiert der Beitrag Potenziale und Grenzen dieses Ansatzes im Kontext inklusiver Schulentwicklung.

Weitere Gastvorträge finden Sie im Flyer.

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Einladung zur digitalen Veranstaltung HU-Körperdiskurse 2026

Liebe Beteiligte des ZfIB und Kolleg*innen,

hiermit möchten wir Sie / Euch herzlich zur nächsten digitalen Veranstaltung unserer Reihe HU_Körperdiskurse einladen!

Diese findet unter Beteilung von Prof. Dr. Stefan Rieger (Ruhr-Universität Bochum) und Rouven Seebo (Universität Innsbruck) am 20.05.2026 von 18-20 Uhr (digital) zum Thema "Körper im Kontext von Virtualität und digitalen Lebenswelten" statt. Weitere Informationen und der Zoom-Link zur Teilnahme sind dem angehängten Flyer zu entnehmen.

Leiten Sie diesen Veranstaltungshinweis gerne an interessierte Personen weiter.

Mit herzlichen Grüßen

Das KME-Team der Humboldt-Universität zu Berlin und das ZfIB-Team

Weitere Informationen im Flyer und hier.

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Transformationsschritte zu Solidarität und Inklusion – 40 Jahre Schulentwicklung der Grundschule Berg Fidel zur PRIMuS-Schule Berg Fidel – Geist

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Grundlagen der Schulentwicklung und Unterrichtsforschung aus Perspektive einer inklusiven Pädagogik"

Dienstag, 05.05.2026
Zoom, 14:15-15:45 Uhr

https://hu-berlin.zoom-x.de/j/64467378240?pwd=ZUgSb2yfeYkkMLooPkBh9dONOJrb90.1

Die Entwicklung der Grundschule im Brennpunkt Berg Fidel zu einer inklusiven Schule der Jahrgänge 1 bis 10 wird im Vortrag entlang der Frage dargestellt, wie die effektive Lernzeit der Schüler*innen durch schulinterne Strukturänderungen erhöht werden konnte.

Der ehemalige Schulleiter der Schule in Berg Fidel stellt diese 40 Jahre verlaufenden Veränderungsprozesse dar, die schulische Aussonderungssysteme Zug um Zug außer Kraft setzten.

Dr. Reinhard Stähling, geb. 1956, war bis 2022 Schulleiter der PRIMUS-Schule Berg Fidel - Geist in Münster. Er arbeitete als Lehrer und in der Schulleitung seit 1992 im Brennpunkt Berg Fidel.

Weitere Gastvorträge finden Sie im Flyer.

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Klares Statement zu inklusiver Bildung in Brandenburg

Im Kontext der aktuellen Debatte über die inklusive Bildung in Brandenburg verweisen wir auf das Statement des Zentrums für empirische Inklusionsforschung (ZEIF) der Universität Potsdam:
https://www.uni-potsdam.de/de/inklusion/zeif

Darauf Bezug nehmen auch die Potsdamer Neuesten Nachrichten und berichten über die Einschätzung der Expert:innen am ZEIF:
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/von-scheitern-kann-keine-rede-sein-experten-fur-inklusion-kritisieren-den-landeselternrat-15324102.html

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf den ZEIF/VDS-Fachtag am 19. März 2026 im Bildungsforum Potsdam aufmerksam machen: „Impulse für die inklusive Schulentwicklung: Erprobte (kleine) Schritte aus der Praxis für die Praxis“.
https://www.uni-potsdam.de/de/inklusion/zeif/konferenzen/konferenzen-2026

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Unsere Podcastreihe "Inklusionsfragen" geht in die zweite Staffel

Staffel 2: Folge #1 Betroffenheit und Verantwortlichkeit: Beobachtungen aus Lehrer:innenfortbildungen zur Diskriminierungskritik
Josephine Herz im Gespräch mit Anna Moldenhauer

Die Verteilung von Bildungschancen durch die Institution Schule ist durch Diskriminierung geprägt, die sich entlang einer Reihe von miteinander verflochtenen Differenzlinien vollzieht, nicht zuletzt von race, class und gender. Das Verbundprojekt ForDiSens – ‚Fortbildungen zur Stärkung von Diversitätssensibilität‘ – widmet sich vor diesem Hintergrund der Analyse und Weiterentwicklung von Fortbildungen für Lehrer:innen im Bereich der Antidiskriminierung. In dieser Podcastfolge sprechen Josephine Herz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ForDiSens, und Anna Moldenhauer, Professorin für Schultheorie und Schulentwicklung, über erste Beobachtungen aus dem Teilprojekt der Universität Bremen, das sich mit dem Vollzug von Fortbildungen zum schulischen Umgang mit Klassismus befasst. Besondere Aufmerksamkeit richten sie auf das Sprechen über Betroffenheit und Verantwortlichkeit und fragen danach, wie Fortbildner:innen und Teilnehmer:innen sich zueinander, zur Schule als Institution sowie zum Gegenstand der Fortbildungen relationieren. (EVT: 15.01.2026)

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Unser neuer Newsletter ist veröffentlicht

Newsletter 02 (12/25)

Liebe Mitglieder und Interessierte, liebe Leser*innen des ZfIB-Newsletters,

verbunden mit winterlichen Grüßen schicken wir Ihnen hier den Link zum aktuellen ZfIB-Newsletter: Bitte hier klicken. Sie finden darin unsere Rubriken: Aktuelles aus dem ZfIB, Neue Mitglieder, Drei Fragen an..., unsere neue Rubrik: Diskursperlen Inklusion, Veranstaltungen in Kooperation mit dem ZfIB, Projekte und Entwicklungen im ZfIB, Das ZfIB stellt vor und Veranstaltungshinweise.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und viel Erfolg für Ihre Arbeit und Forschung!

Herzliche Grüße
Ihr ZfIB-Redaktionsteam

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Pressekonferenz auf der IFO zu den bildungspolitischen Empfehlungen zur Feststellungsdiagnostik

Pressekonferenz auf der IFO zu den bildungspolitischen Empfehlungen zur Feststellungsdiagnostik
Am 17.02. von 12:30-13:30 Uhr

Die sonderpädagogische Feststellungsdiagnostik ist seit Beginn der inklusiven Bemühungen in Deutschland noch stärker in der Kritik. Die Diagnosen gelten als unscharf, diskriminierend und als ungerechtfertigt ressourcengenerierend, auf der Grundlage individueller Schwächen. Akteur:innen im System wissen häufig um die Kritikpunkte der Diagnostik. Allerdings fehlte bisher ein umfassender Überblick zu verschiedenen Perspektiven. Im Forschungsprojekt FePrax werden die Lehrkräfte und Diagnostiker:innen, Gutachten und auch Eltern in die Analysen einbezogen. Bei der Pressekonferenz hören Sie, welche Ergebnisse gewonnen wurden und welche Ideen für die bildungspolitische Verwaltung entwickelt wurden.

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Folge #14 unserer Podcastreihe "Inklusionsfragen" erschienen

#14 Zwischen Feststellung und Förderung: Warum sich die sonderpädagogische Diagnostik als unscharf erweist
Dr. Ellen Brodesser im Gespräch mit Hubertus Redlich

Die sonderpädagogische Feststellungsdiagnostik ist seit Beginn der inklusiven Bemühungen in Deutschland noch stärker in der Kritik. Die Diagnosen gelten als unscharf, diskriminierend und als ungerechtfertigt ressourcengenerierend, auf der Grundlage individueller Schwächen. Akteur:innen im System wissen häufig um die Kritikpunkte der Diagnostik. Allerdings fehlte bisher ein umfassender Überblick zu verschiedenen Perspektiven. Im Forschungsprojekt FePrax werden die Lehrkräfte und Diagnostiker:innen, Gutachten und auch Eltern in die Analysen einbezogen. Sie hören in dem Interview, welche Ergebnisse gewonnen wurden und welche Ideen für die bildungspolitische Verwaltung entwickelt wurden. Ellen Brodesser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität zu Berlin und Geschäftsführerin des Zentrums für Inklusionsforschung. Sie ist im Gespräch mit Hubertus Redlich, Dozent, ebenfalls von der Humboldt Universität. Besonderer Dank gilt Nele Uhlemann für ihre Unterstützung bei der Erstellung der Folge.

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Veröffentlichung aus dem AB IV

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass das Themenheft „Inklusive Arbeitswelten?!“, entstanden im Arbeitsbereich IV, in der Zeitschrift für Inklusion veröffentlicht wurde. Das Editorial widmet sich in sechs fundierten Beiträgen von insgesamt 13 Autor*innen der zentralen Frage, wie der Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen verbessert und nachhaltig gestaltet werden kann.


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ZfIB-Newsletter 01 (07/2024)

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir den ersten Newsletter in diesem Jahr für Sie veröffentlicht haben.

Verbunden mit sommerlichen Grüßen schicken wir Ihnen hier den Link zum ZfIB-Newsletter der ersten Jahreshälfte: Bitte hier klicken. Sie finden darin unsere Rubriken: Aktuelles aus dem ZfIB, Neue Mitglieder, Entwicklungen im ZfIB, Neues aus dem ehem. Graduiertenkolleg, Aktuelle Mitglieder und Neues aus den Arbeitsgruppen sowie Veranstaltungshinweise

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, viel Erfolg für Ihre Arbeit und Forschung und einen wunderbaren Sommer!


Herzliche Grüße
Ihr ZfIB-Redaktionsteam

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Veröffentlichung aus dem Arbeitsbereich II

Gemeinsam mit Joshua Moir hat Jan Hauke Behrendt aus dem Arbeitsbereich II in der Zeitschrift für Rechtsphilosophie (RphZ) ein Schwerpunktheft zum Thema „Teilhabegerechtigkeit“ herausgegeben, das konzeptionell auf die Vorlesungsreihe unseres Arbeitsbereiches zurückgeht.  

Link zur Veröffentlichung

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Buchveröffentlichung "Inklusion und Grenzen" aus dem Arbeitsbereich I

Kathrin Blaha, Mai-Anh Boger, Jens Geldner-Belli, Nadja Körner, Vera Moser & Katharina Walgenbach haben das Buch "Inklusion und Grenzen - Soziale, politische und pädagogische Verhältnisse" herausgegeben, welches im Arbeitsbereich I Inklusion im Kontext sozial- und geisteswissenschaftlicher Theoriebildung entstanden ist:

 

Inklusion ist ein mehrdeutiger sozialer, politischer und pädagogischer Begriff, der von einer Vielzahl an Disziplinen zunehmend auch als analytische Kategorie gefasst wird. Die Autor*innen erweitern diesen theoretisierenden Zugang und setzen dabei den Fokus auf das Verhältnis von Inklusion und Grenzen. Aus interdisziplinärer Perspektive zeigen sie, dass Grenzen und Grenzziehungen nicht nur dem Gegenstand Inklusion immanent sind, sondern Inklusion selbst die Logiken und Grenzen disziplinärer Diskurse verschiebt – was einen neuen Blick auf politische Partizipationsfragen, wechselseitige Zu- und Anerkennungsverhältnisse und pädagogische Imperative zulässt.

 

Link zum Buch

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HATUN-SÜRÜCÜ-PREIS 2024

Die Grüne Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus vergab am 03.05. zum elften Mal den „Hatun-Sürücü-Preis“. Verliehen wurden drei Preise an Projekte, die sich für die Selbstbestimmung von Mädchen, jungen Frauen und FLINTA*-Personen engagieren. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf dem Thema Inklusion.

Die diesjährigen Preisträger*innen sind:

1. PREIS: MINA – Leben in Vielfalt e.V. (gestiftet von Laura Gehlhaar)

2. PREIS: Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. (gestiftet von Stephanie Aeffner)

3. PREIS: Projekt bunteFLINTA* vom Förderverein der Gehörlosen/Hörbehinderten e.V. (gestiftet von Dr. Ellen Brodesser)

Weitere Informationen hier

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Einladung zur digitalen Veranstaltung HU-Körperdiskurse

Liebe Beteiligte des ZfIB und Kolleg*innen,

hiermit möchten wir Sie / Euch herzlich zur nächsten digitalen Veranstaltung unserer Reihe HU_Körperdiskurse einladen!

Diese findet unter Beteilung von Prof. Dr. Sabine Hartmann-Dörpinghaus (Katholische Hochschule NRW) und Wiebke Richter (Regensburg) am 15.05.2024 von 18:00 – 20:00 Uhr (digital) zum Thema "Wem gehört mein Körper? Paradoxien im Pflegealltag" statt.
Weitere Informationen und der Zoom-Link zur Teilnahme sind dem angehängten Flyer zu entnehmen.

Leiten Sie diesen Veranstaltungshinweis gerne an interessierte Personen weiter.

Mit herzlichen Grüßen

Das KME-Team der Humboldt-Universität zu Berlin und das ZfIB-Team

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Veröffentlichung der Dissertation von Matthias Olk

News aus dem Graduiertenkolleg

Gerne möchten wir auf die Veröffentlichung der Dissertation von Matthias Olk hinweisen:

Olk, M. (2024): Inklusion als normative Aufgabe. Rekonstruktionen zur Alltagsmoral grundschulpädagogischer Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. https://doi.org/10.35468/6096

https://www.pedocs.de/volltexte/2024/29824/pdf/Olk_2024_Inklusion_als_normative.pdf

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Folge #13 unserer Podcastreihe "Inklusionsfragen" erschienen

#13 Eine praktische Alltagsmoral 'inklusiven' Grundschullehrer*innenhandelns
Matthias Olk im Gespräch mit Isabel Kratz

Mit Inklusion gehen normative Fragen einher. Abseits von intellektualistischen Auseinandersetzungen mit diesen, sehen sich Grundschullehrer*innen mit der Aufgabe konfrontiert, die bisweilen verborgenen Normativitäten der Inklusion in die Eigenlogik der Alltagspraxis zu übersetzen. Matthias Olk fragt in seiner Dissertationsstudie danach, wie diese Übersetzung im (berufs-)biographischen Sprechen grundschulpädagogischer Akteur*innen vollzogen wird, deren Tun im Anspruch der Inklusion steht. Der empirische Blick richtet sich dabei auf Fragen nach der Bedeutung pädagogischer Tradierungen, nach der Neuordnung des Verhältnisses zu anderen pädagogischen Akteur*innen und nach dem Umgehen mit dem Abweichenden. Schließlich stellt sich die Frage nach einem Muster der Praxis, das als eher professionalisierte Ausdrucksform einer praktischen Alltagsmoral des Grundschullehrer*innenhandelns im Anspruch der Inklusion bezeichnet werden kann. Matthias Olk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen.

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Matthias Olk verteidigt Dissertationsschrift

News aus dem Graduiertenkolleg

Matthias Olk aus dem Graduiertenkolleg Inklusion - Bildung - Schule hat am 27.10.2023 seine Dissertation mit dem Titel "Inklusion als konkrete Freiheit. Rekonstruktionen zur Alltagsmoral des Grundschullehrer*innenhandelns" erfolgreich verteidigt.

https://www.uni-bremen.de/fb12/arbeitsbereiche/abteilung-b-schulpaedagogik-didaktik/schultheorie-und-schulentwicklung/team/matthias-olk

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