Arbeitsbereich V

Inklusion im Kontext von Demokratieentwicklung

Die Frage der Inklusion ist zentral mit den gegenwärtigen Herausforderungen unserer Demokratie und ihrer Zukunft verbunden. Politikverdrossenheit, schwindende Unterstützung für Demokratie, Rückgang der Wahlbeteiligung, Rückgang der Mitgliedschaften in Parteien und anderen Organisationen, Zuspruch für Populismus und zahlreiche andere Phänomene deuten auf Desintegrationstendenzen unserer Gesellschaft hin. Die Unterstützung für Pluralität und Anti-Diskriminierung als gesellschaftlicher Konsens nimmt ab. Eine gemeinsame Verantwortung für den Schutz von vulnerablen und mehrfach marginalisierten Gruppen, welche zu den Grundanliegen von Inklusion gehört, wird häufiger zurückgewiesen. Das Gleichgewicht der gegenseitigen solidarischen Anerkennung ist empfindlich ins Wanken geraten.

Der Arbeitsbereich „Inklusion und Demokratieentwicklung“ zielt darauf ab, diesen Phänomenen und ihren Wirkungen auf den Grund zu gehen sowie mögliche Überwindungsstrategien zu diskutieren.

Mitglieder des Arbeitsbereichs:

Norma Osterberg-Kaufmann (Sprecherin des Arbeitsbereichs)
Sabine Achour (stellvertretende Sprecherin)

Maisha-Maureen Auma
Ulrike Barth
Claudia Bruns
Naika Foroutan
Michael Komorek
Detlef Pech
Elisabeth Plate
Laura Röbenack
Karin Schädler